Pressestimmen

Der "Artist" schreibt über Emily and Franky...

In erster Linie sind sie Live-Entertainer, doch derzeit arbeiten Emily & Franky auch an ihrer ersten gemeinsamen CD Produktion. 1992 begann Emilitia die Zusammenarbeit mit Frank, mit dem sie im Duo auf Veranstaltungen aller Art auftritt - sofern sich keine terminlichen Übereinstimmungen mit dem Terminkalender von Hazy Osterwald ergeben. Denn Emilitia ist "nebenbei" seit fünf Jahren auch Sängerin bei den "Entertainers". Während Emilitia del Mundo in ihrer fernöstlichen Heimat eine Karriere als Teenage-Star machte, hatte Frank Werner schon als siebenjähriger Dreikäsehoch Schlagzeug gelernt und später als Kindersänger auf Talentwettbewerben (Anmerkung der Red: Udo Werners Talentprobe / jetz Linus im Tanzbrunnen Köln) erste Gehversuche auf der Bühne gewagt. Bis 1992 spielte er dann als Keyboarder und Sänger in verschiedenen Bands, 1991 als Leiter der eigenen Showband. Von Bonn aus organisieren Emilitia & Franky ihre Arbeit. Überwiegend tritt das Duo auf
Einzelveranstaltungen auf und bietet sowohl Showprogramme, wie auch live gespielte Tanz- und Unterhaltungsmusik an. Galas, Werbeveranstaltungen, Familienfeiern, Modenschauen oder Betriebsfeste werden bespielt. Das Repertoier reicht dabei von Tanzmusik-Standards über Oldies und aktuelle Hits bis hin zu Stimmungsmusik und ist mehr als abendfüllend. Dinnermusik, wenn es einmal dezenter zugehen muß, aber auch ein Animationsprogramm zur Abrundung des Stimmungsrepertoires stellen das Duo nicht vor Probleme. Auf Wunsch wird zum Tanzmusikprogramm die auch einzeln zu buchende Gesangsshow mit Karaoke Unterhaltung "mitgeliefert". Mit der ersten CD, die in Kürze erscheinen wird, werden Emilitia & Franky ihren Bekanntheitsgrad einen weiter steigern können und Veranstaltern wie auch dem Publikum einen akustische Visitenkarte hinterlassen können

Quellennachweis: Erschienen im Magazin Artist

Bilder zur Reportage der Deutschen Welle

Deutsche Welle Reportage 04.08.2009

zur DW Reportage (externer Link)

Vorbei die Zeiten, in denen der Pianist in der Hotelbar dezent im Hintergrund agierte. 'Franky' Werner ist es lieber, wenn die Gäste das Tanzbein schwingen. Ein musikalischer Dauereinsatz zwischen Theke und Tanzfläche...

Langsam bricht die Nacht über Köln herein. Nur eine handvoll gepflegter Herren hat sich an diesem lauen Sommerabend in der Piano Bar des Maritim Hotels eingefunden. Mit einem Drink in der Hand, das Jackett locker über den Barhocker geworfen, suchen sie nach einem entspannenden Ausklang des Tages Chillout mit Stil. In einer Ecke steht ein weißer Bösendorfer-Flügel, darauf thront ein Keyboard. Der Mann an den Tasten weiß genau, was jetzt von ihm verlangt wird, dafür genügt ihm ein kurzer Blick in die Runde. Wie Champagner perlt seichte Klaviermusik durch den Raum und fängt dezent die Stimmung der Gäste auf. So stellt man ihn sich vor, den klassischen Bar-Pianisten.
Doch der Schein trügt.

Zum Tanz ins Hotel ...

"Ich bin praktisch ein Pianist im Hotel, aber ich persönlich deklariere das mehr als Entertainer. Heutzutage ist im Hotel alles gefragt. Man muss wirklich flexibel sein", sagt Frank Werner über seine Arbeit. Besonders freut es ihn, wenn die Gäste tanzen, vor allem zu seinen eigenen Liedern. Frank Werner ist ein echter Self-Made-Man. Mit 14 verdient er bereits sein erstes Geld mit Musik, auch ohne professionelle Musikerausbildung. Jazz, Schlager, Lounge-Musik - dass er sich nie auf eine Richtung festgelegt hat, sieht er heute als sein Glück. Zwar gibt es in den traditionsreichen Grand Hotels noch die klassischen Hintergrundmusiker, die man aus Filmen wie "Casablanca" kennt. Doch in den meisten Häusern ist mittlerweile ein vielseitiges Programm gefragt, denn auch das Publikum ist bunter.

David Harrington, Vorsitzender des Deutschen Pianistenverbands, bemerkt seit etwa 5 Jahren einen leichten Aufwärtstrend der Live-Musik in Hotelbars: "Gutes Pianospiel allein reicht heute nicht mehr aus. Gefragt sind niveauvolle Unterhaltungskünstler, die humorvoll, aber nicht belästigend auf die Gäste wirken. Mit einem guten Entertainer lässt sich der Umsatz der Bar verdoppeln."

Ehrliches Verspielen

Gegen ein Uhr nachts ist meist Schluss. Wenn richtig Stimmung aufkommt, spielt Frank Werner auch länger. Trotz der langjährigen Routine und der Anstrengungen seines Nacht-Jobs möchte Franky, der nach eigenen Worten jedes Jahr 30 wird, nichts Anderes machen. Er liebt es, die Menschen mit Musik zu unterhalten und freut sich über die Aufrichtigkeit seiner Arbeit: "Ich habe mal eine Frau kennengelernt, die war in der Politik. Zu der habe ich gesagt: 'Das könnte mir auch ganz gut liegen'. Da hat sie mir geantwortet: 'Bleiben sie bei ihrer Musik, weil das ein ehrlicher Beruf ist. Wenn Sie sich verspielen, hört man das.'"

Über die Branche äußert sich Franky vorsichtig. Der Konkurrenzneid ist groß und der Griff zum Glas ein beliebtes Hilfsmittel für viele Kollegen, um sich vor den Gästen zu lockern. Er selbst trinkt nur selten Alkoholisches. Franky lebt ganz gut von seinem Beruf, aber zu seinem Gehalt will er nichts Genaueres sagen. Er kommt viel rum, wird von Hotels in ganz Deutschland gebucht. In den nächsten Tagen packt er seine Koffer und fährt nach Timmendorf an die Ostseeküste, wo die nächste Hotel-Bar auf seine Künste wartet. Auf eine Sache freut sich Franky dann besonders: "In Timmendorf gibt es noch einen richtigen Tanztee, und der Jüngste ist 65. Das sind noch so richtige Swinger. Swing mag ich auch sehr gern, dann spiele ich noch ein bisschen langsamer als sonst, und die freuen sich richtig darüber."
Autor: Matthias Mayr /Redaktion: Aya Bach